Digitalkamera Kaufen Tipps

 

Digitalkamera kaufen – Die 10 Tipps für einen gelungenen Kauf, Plus Video Tipp!

 

Digitalkamera kaufen Heutzutage hat fast jeder ein Smartphone mit einer recht guten Kamera, wenn Sie aber wirklich qualitativ hohe Fotos schießen möchten, ist eine Digitalkamera unerlässlich.

Grade professionelle Fotografen kommen nicht um den Kauf einer Digitalkamera drum herum aber auch viele Hobby-Fotografen schätzen die Vorzüge dieser Apparate. Digitalkameras haben nicht nur zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten, einen optischen Zoom und eine höhere Pixelanzahl, auch der Speicherplatz und der Akku haben in der Regel eine größere Kapazität.

Doch das Angebot an Digitalkameras ist sehr groß und die Kaufentscheidung fällt oft schwer. Beeindruckende Eigenschaften wie hohe Megapixel-Zahlen und unglaubliche Brennweiten werden häufig überbewertet. Folgende 10 Tipps zeigen Ihnen, was Sie beachten müssen, wenn Sie eine Digitalkamera kaufen wollen.

 

Video: Die Erklärung

 

1. Megapixel und Sensor

Viele Menschen schauen vor allem auf die Megapixel-Angabe, wenn sie eine Digitalkamera kaufen. Dieser Wert ist vor allem beim Ausdruck von großen Formaten wichtig, sagt aber nicht zwangsläufig viel über die Qualität der Fotos aus. Bei einer hohen Pixelanzahl kann es sogar zu einem Bilderrauschen kommen, wenn die Sensorgröße nicht entsprechend ist. Je größer ein einzelner Pixel auf dem Sensor ausfällt, desto besser ist auch die Qualität der Bilder.

Ein Megapixel entspricht einer Millionen Pixel (Bildpunkte). Wenn Sie lediglich Fotos im Postkartenformat drucken möchten, reichen theoretisch zwei Megapixel aus, beim DinA4-Format-Druck sind mindestens acht Megapixel empfehlenswert. Für A3-Prints eignen sich zwölf oder mehr Megapixel. Wenn Poster in A0-Größe gedruckt werden sollen, sollte die Kamera schon 36 Megapixel haben. Sie können natürlich auch bei einer niedrigeren Pixelanzahl Abzüge drucken, allerdings verlieren die Fotos dann an Schärfe und Details. Bei einer hohen Pixelanzahl können die Bilder außerdem erfolgreicher nachbearbeitet werden. So ist es beispielsweise möglich, einen Bildausschnitt auszuwählen, ohne an Qualität einbüßen zu müssen.

Wenn Sie wirklich hochwertige Fotos schießen möchten, sollten Sie sich eine Digitalkamera kaufen, die einen möglichst großen Sensor hat. Dadurch wird den Pixeln mehr Platz geboten und ein störendes Bildrauschen wird effektiv vermieden. Aber auch die hochwertige Optik ist wichtig. In der Regel sind alle Linsen der bekannten Optikhersteller sehr hochklassig.

 

2. Geschwindigkeit

Digitalkamera Kaufen TippsBei der Arbeitsgeschwindigkeit der Digitalkameras spielen die Aufnahmebereitschaft, die Fokussiergeschwindigkeit, die Auslöseverzögerung und die Bildfolgezeit eine Rolle. Wenn Sie eine Digitalkamera kaufen, sollten sie unter anderem also auf die Geschwindigkeit achten. Einige Kameras benötigen mehrere Sekunden, bis sie wieder einsatzbereit sind, sodass es im entscheidenden Moment unmöglich ist, ein Foto zu schießen. Aber auch die Autofokus-Geschwindigkeit bzw. die Fokussiergeschwindigkeit ist sehr wichtig, denn mit ihr wird die Zeitspanne angegeben, die der Autofokus zum Scharfstellen braucht.

Idealerweise sollte die automatische Scharfstellung dieses Tempo sowohl bei schwacher Beleuchtung als auch im Tele erreichen. Wenn weniger als 0,5 Sekunden zwischen dem Drücken des Auslösers, dem Scharfstellen und dem Speichern des Bildes vergehen, gilt die Kamera als Schnappschuss-tauglich. Diese Zeitspanne wird Auslöseverzögerung genannt. Die Aufnahmebereitschaft gibt die Zeitspanne an, die die Kamera nach dem Einschalten benötigt, um ein Foto schießen zu können und die Bildfolgezeit bezeichnet die Zeitspanne die der Fotoapparat nach dem Schießen eines Bildes benötigt, um das nächste Foto zu machen. Die maximale Bildfrequenz einer Digitalkamera steht hier in direktem Zusammenhang.

 

3. Akku und Speicherplatz

Die Akkukapazität ist ein weiteres wichtiges Kriterium beim Kauf einer Digitalkamera. Es empfiehlt sich, eine Kamera mit einem Lithium-Ionen-Akku zu kaufen, da dieser eine hohe Lebensdauer sowie Kapazität aufweist. Es gibt aber auch noch einige wenige Modelle, die mit Batterien funktionieren. Batterien haben zwar meistens eine längere Laufzeit, dafür können sie nur einmalig benutzt werden. Akkus benötigen ein Ladegerät, sie können damit aber immer wieder aufgeladen werden, vorausgesetzt natürlich, dass eine Energiequelle vorhanden ist.

Der Speicherplatz lässt sich hingegen meistens individuell erweitern. Dafür sollte die Kamera natürlich einen entsprechenden SD-Slot besitzen, dies ist aber so gut wie immer der Fall. Digitalkameras besitzen zwar oft auch einen internen Speicher, dieser ist aber in der Regel sehr klein und reicht nicht wirklich aus. Mit einer Speicherkarte kann die Digitalkamera also beliebig aufgerüstet werden. Mit einer 32 GB Speicherkarte können zum Beispiel tausende Bilder in höchster Qualität geschossen werden. Sie sollten aber beachten, welches Speichermedium die Kamera besitzt, denn es gibt, je nach Kamera, unterschiedliche Formate. Das gängigste und zugleich günstigste Format ist die SD-Karte beziehungsweise die SDHC-Karte bei Weiterentwicklung.

 

4. Das Display und der Sucher

Digitalkamera Kaufen TippsEin Display ist beim Betrachten, Vorzeigen und Bedienen der Digitalkamera wichtig. Daher ist es gut, wenn dieses groß ist und eine hohe Auflösung hat. Beim Display gelten heutzutage mindestens 2,5 bis 3 Zoll als Standard, es gibt aber auch welche, mit 3,5 oder mehr Zoll. Die Auflösung sollte mindestens 300.000 Pixel betragen, um das Foto und deren Schärfe beurteilen zu können. Je höher diese Auflösung ist, desto besser. Mit einer aktivierbaren Lupenfunktion kann die Bildschärfe auch im Detail beurteilt werden. Einige Modelle bieten auch einen Touchscreen an, sodass die Einstellungen direkt auf dem Display vorgenommen werden können. Mit einem klappbaren Bildschirm lassen sich die Aufnahmen aus verschiedenen Perspektiven gut überprüfen, so sind beispielsweise auch Selfies möglich. Zudem sind OLED-Displays vorteilhaft. Diese schonen den Akku und benötigen weniger Energie als etwa TFT-Displays.

Displays haben den Sucher bei Kameras mittlerweile fast vollständig verdrängt und sie sind oft die einzige Möglichkeit für die Betrachtung der Aufnahmesituation. Es gibt aber auch noch Modelle mit einem elektronischen Sucher. Dieser hat, wie auch ein optischer Sucher, den Vorteil, dass das Motiv auch bei direkter Sonneneinstrahlung gut erkennbar ist und die Schärfe und Beleuchtung leicht beurteilt werden können. Ein elektronischer Sucher sollte eine sehr hohe Auflösung haben, um den optischen entsprechend ersetzen zu können. 500.000 bis 600.000 Pixel reichen in der Regel aus, für optimale Ergebnisse gibt es aber auch welche mit über einem Megapixel.

 

5. Der Zoom

Der Zoom ist die Fähigkeit der Kamera, entfernte Motive näher an den Betrachter zu bringen. Viele Anbieter werben mit dem Digitalzoom und versuchen somit, die Kamera besser dastehen zu lassen, als sie wirklich ist. Beim Digitalzoom handelt es sich nämlich nicht wirklich um einen Zoom, sondern nur um das Vergrößern vom Ausschnitt eines Bildes. Somit wird der Eindruck ermittelt, dass das Objekt näher an den Betrachter kommt, in Wirklichkeit verliert das Foto aber lediglich an Qualität.

Der eigentliche, richtige Zoom ist der optische. Dieser holt die entfernten Objekte tatsächlich näher an den Betrachter heran. Wenn sie eine besonders hohe Zoomleistung möchten, werden Sie aber noch zahlreiche Linsen im Objektiv benötigen. Diese brauchen Platz, da die einen Mindestabstand voneinander haben müssen. Wenn Sie einen sehr hohen Wert auf den Zoom legen, sollten Sie sich eine Systemkamera oder Bridge Digitalkamera kaufen. Einige Modelle ähneln einer DSLR optisch aber das Objektiv lässt sich nicht wechseln.

Der optische Zoom sollte mindestens fünffach sein. Mehr ist natürlich noch besser. Austauschbare Objektive bieten eine bessere Qualität als die eingebauten Objektive einer Kompaktbildkamera. Zudem sollte ein manueller und ein automatischer Fokus vorhanden sein.

 

6. Makro und Weitwinkel

Auch das Makro und der Weitwinkel spielen eine bedeutende Rolle für die qualitativ hohe Aufnahme von Fotos. Als Makro wird die Fähigkeit bezeichnet, Nahaufnahmen von Gegenständen zu machen und dabei gleichzeitig eine hohe Schärfe zu erzielen. Wenn Sie beispielsweise eine Blume fotografieren möchten, müssen Sie mit der Kamera nah an diese heran. Es ist aber nicht mit allen Fotoapparaten möglich, das Bild auch bei so einem geringen Abstand scharf zu stellen.

Wenn Sie gerne Nahaufnahmen machen, sollten Sie eine Digitalkamera kaufen, die mindestens fünf Zentimeter Abstand erlaubt. Dieser erlaubte Abstand wird Makrobereich genannt. Je geringer er ist, desto besser. Sie können aber auch auf einen sehr geringen Abstand verzichten, indem Sie den Makromodus auswählen und das Motiv anschließend mit dem optischen Zoom vergrößern.

Wenn ein Foto bei einem größeren Abstand zum Motiv möglichst viele Details aufweisen soll, muss die Kamera einen guten Weitwinkelbereich haben. Dieser sollte, verglichen mit dem Kleinbild, höchstens bei 28 Millimetern liegen. Somit wird ein breiterer Bildausschnitt ermöglicht. Ein guter Weitwinkel ermöglicht es zum Beispiel, große Gruppen auch aus geringer Nähe vollständig erfassen zu können. Die Weitwinkeleinstellung ist daher innerhalb von Räumen sehr vorteilhaft, da Sie nicht weit zurückgehen müssen, um den Ausschnitt zu vergrößern.

 

7. Die Lichtstärke

Wenn Sie viel Spielraum bei der Freistellung der Motive vor unscharfem Hintergrund und der Wahl der Belichtung haben möchten, sollten Sie sich eine Digitalkamera kaufen, die eine hohe Lichtstärke ermöglicht. Diese wird als Verhältnis von kleinstmöglichster Blendenöffnung und Brennweite angegeben. Wenn vorne am Objektiv beispielsweise F2,8-5,6 steht, bedeutet es, dass die Linse eine maximale Offenblende F2,8 bei der kleinsten Brennweite hat sowie F5,6 maximale Offenblende bei der größten Tele-Stellung. Profi-Modelle haben eine durchgängige Offenbarende.

 

8. Die Größe der Kamera

Für den einen oder anderen ist vielleicht das Aussehen entscheidend, wenn sie eine Digitalkamera kaufen. Doch wirklich wichtig ist vor allem die Größe. Sehr große Kameras weisen einerseits zwar die bessere Leistung vor, dafür sind sie unhandlich und der Transport ist mühsam. Gerade wenn Sie noch weiteres Zubehör wie etwa Objektive mitnehmen möchten und viel unterwegs sind, ist es praktisch, wenn die Kamera nicht all zu groß ist. Kompaktkameras können hingegen leichter transportiert werden aber die Ergebnisse sind meistens auch entsprechend schlechter. Die Leistung sollte also stets mit der Größe abgewogen werden. Letztlich muss aber jeder für sich selbst entscheiden, welches Kriterium wichtiger für ihn ist.

 

9. Die Ausstattung

Kameras haben heutzutage viele zusätzliche Extras und Einstellungsmöglichkeiten. Ob Gesichtserkennung, Serienbildfunktion, Videoaufnahme oder Zusatzfilter, die Ausstattungs-Palette ist groß und vielseitig. Je nach Einsatzbereich und persönlichen Bedarf sind andere Zusatzfunktionen wichtig und jeder muss für sich entscheiden, worauf er verzichten kann und was besonders gebraucht wird.

Gesichts- und Motiverkennung

Kameras mit Gesichts- und Motiverkennung identifizieren Objekte und stellen diese automatisch scharf. Es gibt Digitalkameras, die ein Gesicht erkennen können, welche die mehrere Gesichter erfassen und auch Modelle, die ein Lächeln identifizieren und automatisch ein Foto schießen können.

Serienbildfunktion

Diese Funktion ist vor allem für die Aufnahme von sich schnell verändernden Motiven sinnvoll. Mit der Serienbildfunktion ist es nämlich möglich, mit dem Drücken der Auslöser-Taste mehrere Schnappschüsse nacheinander zu machen. Anschließend können Sie entweder die gesamte Fotoreihe behalten oder aber das beste Bild heraussuchen und behalten. Einige Modelle können sogar selbstständig die aufgenommenen Bilder analysieren und sie speichern dann nur die gelungenen ab.

Die Videoaufnahme

Die meisten Digitalkameras bieten auch eine Videoaufnahme an. Die Qualität der Videos unterscheidet sich aber je nach Modell enorm. Wenn Sie also qualitativ hohe Videos aufnehmen möchten, sollten Sie also auch hier einige Dinge beachten, wenn Sie eine Digitalkamera kaufen. Die Videosequenz-Auflösung sollte ausreichen, um einen TV-Bildschirm vollständig auszufüllen. Daher gilt eine Untergrenze von 1280 x 720 Pixel für moderne Plasma- und LCD-Fernseher. Falls Sie die Kamera direkt an Ihren Fernseher anschließen möchten, sollte außerdem ein HDMI-Anschluss vorhanden sein. Wenn Sie die Aufnahmen direkt auf der Kamera abspielen möchten, sollte die Kamera zudem fähig sein, Videos mit mindestens 25 Bildern die Sekunde aufzeichnen und abspielen zu können. Für Videoaufnahmen ist außerdem ein Mikrofonanschluss wichtig, denn die Ton-Qualität fällt bei den meisten eingebauten Mikrofonen bescheiden aus. Für Profis empfiehlt sich zudem ein Kopfhörer-Ausgang zur Tonkontrolle.

Automatische Nachbearbeitung

Wenn Sie keine Lust haben, die Aufnahmen regelmäßig am PC nachzubearbeiten, können Sie sich eine Digitalkamera kaufen, die dies automatisch für Sie tut. Zahlreiche Digitalkameras können die Fotos bearbeiten, bevor sie diese abspeichern. So optimieren sie beispielsweise die Farbe, retuschieren rote Augen oder schärfen automatisch nach. Es gibt aber auch Modelle, die viele weitere Bearbeitungsmöglichkeiten wie etwa ein Weichzeichnen anbieten. Auch die Erstellung von HDR-Bildern kann sehr hilfreich sein. HDR steht für High Dynamic Range. Mit dieser Einstellung können Bilder aufgenommen werden, die einen großen Dynamikumfang aufweisen. Die Kontraste sind kräftiger und Farben und Licht leuchten intensiver.

Online-Anbindung

Mittlerweile bieten zahlreiche Kamera eine Online-Anbindung an. Darüber können die Fotos direkt von der Kamera ins Internet hochgeladen werden. Auch die Funktion, die Kamera mit dem Smartphone zu verknüpfen und die Aufnahme anschließend über das Display des Handys zu steuern, kann sehr praktisch sein.

10. Die Anschlüsse

Wenn Sie eine Digitalkamera kaufen, sollte diese mindestens einen USB 2.0-Anschluss haben. Profi-SLRs bieten USB 3.0 sowie RJ45- Netzwerkkabel-Anschlüsse. In der Regel liegt ein AV-Kabel für den Anschluss am TV vor. Allerdings ist ein HDMI-Ausgang besser, denn so kann die komplette Auflösung der Flachbildschirme ausgenutzt werden. Mittelklasse-Modelle oder bessere sollten auch einen Zubehörschuh haben, sodass ein praktisches Systemblitz oder auch weiteres Zubehör verwendet werden kann. Profis benötigen außerdem oftmals einen Fernauslöser- und ein Blitzsynchronkabel-Anschluss.

 

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